© Alle Rechte Andrea Zabel, 2010 Ganzheitliche Praxis für Kleintiere  Andrea Zabel Klassische Homöopathie  Phytotherapie  Apitherapie  Bachblüten-Therapie  Zytoplasmatische Therapie  Eigenblutbehandlung  Hunde-Physiotherapie  Die mobile Praxis für Kleintiere: bei Ihnen zu Hause! Die Klassische Homöopathie Bei der Homöopathie werden, anders als bei der sogenannten Schulmedizin, nicht einzelne Symptome behandelt – was in der Regel bedeutet, die Symptome werden gemindert oder unterdrückt (etwa das an sich heilsame Fieber bei einer Erkältung). Vielmehr wird das kranke Lebewesen mit all seinen individuellen Eigenheiten als Einheit betrachtet. Durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte wird bei der Homöopathie so versucht, eine wirkliche Heilung zu erzielen, und dabei das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen – statt wie bei der Schulmedizin oftmals lediglich die Symptome zu „kurieren“. Die Homöopathie gilt als eine der Regulationstherapien der Naturheilkunde. Einer der wichtigsten und maßgeblichen Grundsätze der Klassischen Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip: "Similia similibus curentur" – Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden! Diesem Vorgehen liegt die Erkenntnis zugrunde, dass ein Stoff, der an einem gesunden Lebewesen ganz bestimmte Symptome hervorrufen kann, im Umkehrschluss bei einem kranken Lebewesen genau diese Symptome heilt. Dies gilt für Menschen wie für Tiere gleichermaßen. Dazu wurden Arzneimittelprüfungen (AMP) am gesunden Menschen durchgeführt und für jedes Mittel jeweils ein Arzneimittelbild (AMB) erstellt. Die einzelnen Arzneimittelbilder mit ihren ganz spezifischen Eigenschaften für jedes Mittel sind in einer sogenannten Materia Medica gesammelt. Eine weitere Grundlage der Homöopathischen Behandlung ist es, die Individualität jedes Patienten zu berücksichtigen. Dies verdeutlicht ein kleines Beispiel: Zwei Hunde, die beide mit der gleiche Magen-Darminfektion (gleicher Erreger) infiziert sind. In der Schulmedizin wird der Tierarzt beide Hunde ganz selbstverständlich mit dem gleichen Mittel (vermutlich ein Antibiotikum, das diesen Erreger abdeckt) behandeln. Ein Homöopath hingegen betrachtet sich den Krankheitsverlauf jedes Hundes genauer und wird dabei aller Wahrscheinlichkeit nach Unterschiede feststellen: So hat bspw. der eine Hund weiterhin Appetit, jede Mahlzeit wird jedoch mit wasserdünnen Durchfall quittiert. Im Gegensatz dazu hat der zweite Hund wenig bis gar keinen Appetit, erbricht zusätzlich, aber hat 'nur' breiigen Durchfall. Während der eine Hund vermehrten Durst hat, mag der andere fast gar nicht mehr trinken. Diese unterschiedlichen Symptome führen dann, nach einer gründlichen Anamnese (Fallaufnahme mit Berücksichtigung aller wichtigen individuellen Aspekte) und anschließender Repertorisation (Nachschlagen der Symptome in einem homöopathischen Repertorium) zu zwei unterschiedlichen homöopathischen Mitteln – obwohl beide Hunde ja die gleiche Krankheit haben. Anwendung findet die Klassische Homöopathie in allen Krankheitsbereichen.